Peters Sternbild definiert ihn sehr genau, damit dürfte ja alles gesagt sein.

Gepäckträger - Nachahmerprodukt
Zu unserer Verwunderung mussten wir feststellen, dass unser Gepäckträger nun auch bei einem weiteren Pantherteile-Verkäufer, der Firma Plagiat GmbH, aufgetaucht ist, und sie ihn als Original bezeichnen. Da fällt uns doch nur das Sprichwort ein:
Schuster bleib bei Deinen Leisten.
Schrauben ist das Eine, sich mit fremden Federn schmücken das Andere.
Unseren, von uns gefertigten Gepäckträger auch noch als eigenes Produkt darzustellen, ist mehr als dreist, es ist eine niedere Handlungsweise, und ein Spiegelbild der Geisteshaltung.
Unser Gepäckträger trägt eine für uns sofort erkennbare Kennzeichnung als Original, nicht zuletzt weil sein Spiegelglanz unser Glanz ist.


Nun zur Aufklärung:
Der Gepäckträger wurde vor ca. 10 Jahren von uns entwickelt in Zusammenarbeit mit einem Rohrbieger in unserer Nähe. Im Übrigen biegt diese Firma auch die Kallista-Stoßstangen.
Die Einzelteile werden dort schweißfertig konfektioniert, und anschließend im Mik-Verfahren zusammengefügt.
Die mittlere Brücke ist Nirosta-Flachstahl (50x5x500). Sie muss vor dem Einfügen feinst geschliffen werden, bis Körnung 300 und wird dann Spiegelglanz poliert.
Die Gurtösen werden aus 5mm Nirostadraht gebogen und angeschweißt.
Die Schweißnähte müssen von einem Profi gemacht werden, der auch eine ästhetisch saubere Schweißnaht herstellen kann, die unbearbeitet übernommen werden kann.
Anschließend muss der komplette Gepäckträger poliert werden.
Zuerst mit Sisal und grüner Polierpaste und anschließend mit Flanell und Klärpaste.
Erst dann ist bei guter Arbeit der von uns vorgegeben Qualitätsstandard erreicht. Das Aussehen muss Hochglanzchrom ähnlich werden.
Wir freuen uns natürlich sehr, dass unser Design so gut ankommt, dass davon Plagiate hergestellt werden.
Damit für die Herrschaften das Nachmachen noch leichter wird, geben wir auch die Maße der Befestigungshülsen bekannt.
Die VA-Befestigungsschrauben am Rad (M12 x 30)
Trägerbefestigung (M12 x70) ballig geschliffener und polierter Kopf.
Bei der Befestigung des Gepäckträgers scheinen bei einigen Pantherfahrern Fehlinterpretationen bei der Befestigungsart vorzuliegen. Es dürfte aber klar sein, dass das Ende mit dem Zapfen, Konus und großer Unterlegscheibe die Befestigungsseite am Rad ist.
Auf der anderen Seite befindet sich 70mm lange Schrauben mit je 2 Unterlegscheiben und einer Kontermutter. Die Schrauben mit Unterlegscheibe durch die Bohrungen des Gepäckträgers stecken und von hinten die Kontermutter mit Unterlegscheibe dagegen drehen. Verbindung muss aber lose sein. Danach den Gepäckträger auf die Adapter schrauben, im Wechsel, damit die Verkantung ausbleibt. Wenn dann der Gepäckträger ohne Vorspannung auf dem Reifen liegt, werden die Befestigungsschrauben durch die Kontermutter gegen Lösen gesichert. Diese Art der Befestigung ermöglicht die stufenlose Einstellung der Aufschraubhöhe und die verformungsfreie Anbringung der Tragebrücke.
Wichtig ist, dass die Tragebrücke seitlich auf dem Reifen Spielfrei aufliegt, im unteren Bereich kann Spiel sein. Bei Belastung des Trägers kommt es automatisch zur Auflage, sodass Sie ein 3-Punkt-Auflage erhalten.

Sollte Ihnen die Befestigungsart etwas mickrig erscheinen, so kann ich Ihnen versichern, dass jede der beiden Schrauben mehr als 2to Zuglast tragen kann. Sie können problemlos Ihren Panther daran aufhängen, wenn der innere Tragebock in Ihrem Fahrzeug das auch mitmacht. Ich bin aber ziemlich sicher, dass auch hier diese Lastübertragung möglich ist.
Wir haben kein Problem damit, wenn Sie sich Ihren Gepäckträger selbst bauen wollen, die Anreize haben wir Ihnen ja gegeben.
Noch ein Tipp: Bauen Sie nicht zu massiv. Der Gepäckträger sollte auch schwingen können, damit er Kraftspitzen die durch die transportierte Masse auftreten, abfangen kann.
Mönchengladbach, 1. KW. 2011
Tja...tja bei den wirtschaftlich orientierten Plagiatoren gibt es nun mal keine Freunde oder Verwandten. Die Ursache für dieses Moneymaker-Verhalten ist genetisch-erotisch bedingt und nennt sich Moneylibido, hier sind natürlich die Eltern ursächlich. Auf den Webseiten der Plagiat GmbH sind eine Vielzahl Einzeldarstellungen meiner Entwicklungsarbeiten zu sehen, mit der Endkommentierung, dass bald weitere Ideen folgen werden. Damit festigt sich die Reputation der Firma eines Berufsplagiators.
Selbsteinbau von Frontscheiben
Diese Montage-Empfehlung soll Ihnen einige Hangriffe zeigen, um problemlos und ohne blanke Nerven eine Kallista – Frontscheibe austauschen zu können.
Ihre erste Maßnahme sollte ganz im persönlichen Bereich liegen. Legen Sie einen Zuckerwürfel auf einen Löffel, ermiiteln Sie auf der Waage Ihr Körpergewicht. Bei 85 kg benötigen Sie 22 Tropfen Baldrian, die Sie auf den Zuckerwürfel träufeln, den Sie anschließend in der Mundhöhle langsam zergehen lassen. Nach ca. 20 Minuten sind sie richtig konditioniert und Sie können mit dem Zusammenbau des vorbereiteten Scheibenrahmens beginnen.
Woher die einzelnen Teile zu bekommen sind, steht ja unter dem Button: Panther Kallista – Hilfen.
Wie sie den Rahmen aus dem Fahrzeug bekommen, dürfte ja kein Problem sein.
1. Kantenschutz an der A-Säule abziehen
2. Teppich im oberen Bereich wegklappen
3. Verschlussblech im oberen Bereich entfernen, dann liegt die Verschraubung der Scheibenpfosten frei.
4. Zugstrebe /Spiegelstrebe unter dem Armaturenbrett lösen, ist von unten mit Muttern gesichert.
Vor dem Zusammenbau muss der Scheibenrahmen gebrauchsfähig überarbeitet sein, d.h. alle Schraubverbindungen sollten Sie auf VA-Senkkopfschrauben, oben M5X12 und unten M5x8, umgerüstet haben.
Die Glasdichtung stammt vom Midget, ist fertig konfektioniert, aber für uns zu lang. Dies lässt sich regulieren indem Sie beide Stränge, den oberen und unteren, genau mittig um je 8 cm kürzen.
Mit diesen Längenkürzungen erreichen sie, dass die gesamten Ausklinkungen auch im Pantherrahmen passen.
Präzise schneiden können Sie mit einer Trennjägerscheibe 1mm oder 0,8mm stark. Anschließend verkleben Sie die Stöße wieder mit einem Sekundenkleber.



Der U-Schacht und die Wandstärken im oberen Bereich sind identisch. Wenn Sie an Ihrem alten eingebauten Rahmen arbeiten wollen, beispielsweise Beschläge im inneren oberen Rahmenbereich, so kann unsere Darstellung nur als Orientierung dienen. Das Fügebild >Scheibe-Dichtung-Rahmen< könnte ein bisschen anders sein, je nachdem was für Dichtungen verbaut wurden. Es ist aber klar, dass Reparaturen, wenn sie vorsichtig gemacht werden, möglich sind; z.Bsp. Blindnieten ausbohren, deren Reste dann seitlich in den Schaum gedrückt werden können, oder Gewinde schneiden mit einem Gewindebohrer, der einen kurzen Anlauf hat. Wenn Sie dann noch zum Schutz der Scheibe ein dünnes Spachtelblech zwischen Scheibe und Dichtung versenken, haben Sie alle Vorkehrungen gegen Scheibenbruch getroffen.
Ich sags Ihnen noch mal, ............nicht zu lange Schrauben oder Nieten verwenden........ist das jetzt klar?????
Damit es beim Zusammenbau flutscht, können Sie sich ein Gemisch aus Wasser und Schmierseife zusammenrühren (10 Teile Wasser, 1Teil Seife), und setzen damit schon mal die Dichtung auf die Scheibe.
Danach bringen Sie den oberen Holm auf. Mittig ausrichten, auf der linken Seite auf die Dichtung drücken und mit Spannband gegen Herausrutschen sichern.
Danach den kompletten Holm mit weicher Holzunterlage auf die Scheibenkante aufschlagen, und am anderen Ende wieder sichern.
Den Linkshändern sei erlaubt, spiegelbildlich zu arbeiten.

Nun können die Pfosten aufgedrückt und aufgeschlagen werden. Wenn der Erste in Position ist, ist er direkt zu verschrauben.



Danach den Zweiten aufsetzen, ebenfalls verschrauben und beide Pfosten gegen Aufspreizen mit Spannband sichern.
Der schwierigste Teil ist nun genommen. Nun setzen Sie das untere Rahmenteil auf, zuerst die 1. Ecke und verschrauben, dann mit dem Gummihammer den unteren Holm bis zur anderen Ecke leicht aufschlage n, dass die Dichtung gut in die Öffnung schnäbelt. Die Holme zusammenziehen, bis die Befestigungslöcher auf der anderen Seite sichtbar sind und verschrauben. Danach den Rahmen in Endposition schlagen.



Möglicherweise liegt die Dichtung nicht überall an der Rahmenkante an. Sie kann mit dem Finger nachgedrückt werden, oder mit einem Spatel, der keine scharfen Kanten besitzen darf, im Profilgrund nachgedrückt werden, aber nicht mit Gewalt.
Als Nächstes muss der obere und untere Holm mit der Zugstrebe wieder verspannt werden.

Bei meinen Scheiben wurden neue Zugstreben 5mm in VA poliert eingesetzt, die der Aufnahme des Verschiebspiegels dienen. Ihre Länge wurde so eingestellt, dass die lichte Weite des Rahmens 29,5 cm beträgt.
Das ist auch das Maß, was ich an mehreren Panthern gemessen habe, und auch für Sie der Maßstab sein sollte.
Der Rahmen ist instabil und Ihre Arbeit ist erst dann beendet, wenn er auch symmetrisch ist, d.h. prüfen Sie über die Diagonalen oder die Winkel der unteren Ecken, ob die Symmetrie gegeben ist. Er lässt sich diagonal noch leicht nachdrücken, solange das Gleitmittel noch Wirkung hat.
Wenn Sie dann die untere Karossenabdichtung noch in die T-Nut eingezogen haben, ist der Rahmen einbaufertig.
Gut geeignet ist ein abgenutztes Kittmesser mit reichlich Gleitmittel.
Untere Fahne des Einknüpf-T in die Nut einlegen und oben mit Kittmesser Fahne in die Öffnung drücken.


Die Zubehörteile, so weit es sie noch gibt, habe ich alle über die Firma Kestel in Neuss bekommen. Herrn Schweder, der seit 40 Jahren u.A. auch im MG-Geschäft tätig ist, weiß durch meine Aktion genau, was Sie benötigen.
Restinformation
Hier noch einige Daten über Aufwendungen für Selfmademen mit technischem Background.
Montageaufwendungen bezogen auf Mannstunden
Ausbau des Frontscheibenrahmens 1 bis 1,5 Std. Scheibenrahmen zerlegen bei einzeln festsitzenden Schrauben 1,5 bis 2 Std. Neue Scheibe einbauen 1 bis 1,5 Std. Scheibenrahmen wieder einbauen, justieren und versiegeln 2,5 bis 3 Std.
Das sind die Zeiten, die von Könnern erreicht werden, also zwischen 6 bis 8 Std. Das sind auch die Zeiten, die ich bei mehreren Scheibenmontagen erreicht habe. Sie beinhalten keine sonstigen Nebentätigkeiten, wie z. Beisp. kosmetische Überarbeitung des Rahmens oder der Peripherie. Die Zahlen erlauben abzuschätzen, was so etwas kosten darf.
Kosten von Frontscheiben
Die Firma Pilkington , Hersteller der Scheiben, hat im vergangenen Herbst die Preise um ca. 150% erhöht, weil die Scheiben als Sonderanfertigung hergestellt werden.
Die Staffelrabatte sind nicht so hoch, um sich eine größere Menge auf Lager zu legen, die Kapitalbindung ist einfach zu mächtig.
Aber bei meinem heutigen Gespräch (3.3.2011) mit der Firma Pilkington können wir Pantherfahrer dort Einzelscheiben bekommen, die dann aber mit einen Aufschlag von ca. Euro 50,00 verkauft werden. Für ca. Euro 300,00 inkl. Mindermengenaufschlag, inkl. Mehrwertssteuer sind Sie dabei. Allerdings müssen diese Scheiben dann in einer der Niederlassungen gegen Barzahlung abgeholt werden. Die Lieferzeit beträgt ca. 8 bis 10 Wochen.
Damit ist der Bezug über Zwischenhändler nicht nötig, und Ihre Kosten werden sich auf altem Club-Niveau bewegen.
Mehr können wir im Moment für Euch nicht tun.
Unsere Club-Sicherheits-Reserven sind aufgebraucht.